Vor- und Nachteile

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Chantalle
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Chantalle » Sa 15. Sep 2018, 19:29

Ich denke mal auch,Thomas. Da gibt es bestimmt welche, die gerne Bart und Brusttoupet tragen würden. Und vor Umschnalldildos schrecken die auch nicht zurück. Jeden Tag ein paar Testosteron-Pillen und dann geht die Fuhre ab.
LG.Chantalle
Damenkleidung ist das Schönste, was es gibt und Balsam für die Seele :D :)

Bine
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Bine » Sa 15. Sep 2018, 19:48

Ist es so schwer zu verstehen - und zu akzeptieren - dass wir nicht alle gleich ticken? Wir fordern Akzeptanz für unser Anderssein, wie kann man sich da aufregen, wenn jemand anders anders ist als man selbst? Mir gefällt auch nicht alles. Auch nicht alles was hier im Forum zu sehen und zu lesen ist. Aber hey, wenn es jemanden glücklich macht, ich kann damit leben. Wir leben unser Leben in erster Linie für uns selbst und nicht als Botschafter für was auch immer. Und demzufolge sollten wir das tun, was uns glücklich macht, solange wir niemanden damit weh tun.

So, das war mein Wort zum Sonntag :D
Zuletzt geändert von Bine am Sa 15. Sep 2018, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
I see your true colors
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Klaus Weber
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Klaus Weber » Sa 15. Sep 2018, 20:50

Bine hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 19:48
...
So, dass war mein Wort zum Sonntag :D
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Jedem wie es ihm (ihr) gefällt. Wie schon gesagt, es gibt keine Richtlinien ... außer das eigene Wohlbefinden und/oder der Blick in den Spiegel.

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Thomas_
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Thomas_ » Sa 15. Sep 2018, 20:51

@Biene So ist es. Selbst ich musste durch Deinen Eintrag etwas kritisch über mich nachdenken. Ich als DWT musste im Bus einer Linie in der Hauptstadt etwas schmunzeln. Eine Männliche Person, nicht wirklich gut anzusehen stieg in Leggings und einen Netzoberteil in den Bus. Die Haare Pink gefärbt und mit Damenhandtasche. Ich dachte 'oh heaven' . Dabei trug ich selbst meine Corsage unter dem T-Shirt.

Immerhin, diese Person zeigte die Neigung zu Damensachen in einer Metropole. Das Foto von mir, welches diese ganze Diskussion hier ausgelöst hat, habe ich auf einen ländlichen Gebiet gemacht. Also kein Grund über diese Person zu schmunzeln. Mein schmunzeln über diese Person bedeutete nichts weiter als sie zu beneiden. Denn dieser Mann hatte mehr Mut als ich .
Dessous zum verführen, darf jeder spüren.
Ob Frau oder Mann - es ist egal, darauf kommt es nicht an.

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Stephan
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Stephan » Sa 15. Sep 2018, 21:31

Klaus Weber hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 20:50
es gibt keine Richtlinien ...

Da ja jeder machen kann was er will, so kann ich ja auch dennoch weiter widersprechen. ;)

- es ist unpassend Unterwäsche und Dessous in der Öffentlichkeit zur Schau zu tragen, für Frau oder Mann...
- Trage ich Absatzschuhe, dann ist es unpassend darin zu laufen, wie in Bergsteigerstiefeln...
- Trage ich einen Rock, dann ist es unpassend sich breitbeinig in eine Ecke zu fläzen als hätte ich eine Jogginghose an
- Trage ich dünne Damenstrumpfhosen offen sichtbar, sind lange deutlich sichtbare Männerhaare ein Graus
- und wenn eine Frau sich gerne mal in ein männliches Rockeroutfit schmeißt, wäre es unpassend sich damit wie auf dem Wiener Opernball aufzuführen oder zu bewegen
- Umschnalldildos sind z.B. auch jedem seine eigene Sache, aber bitte nicht in der Öffentlichkeit

Frauenkleidung zu tragen erfordert es, mehr als Männerkleidung, einem gewissen ästhetischen Anspruch zu genügen, den ich nicht total ignorieren kann. Egal wer sie trägt. Das ist doch gerade der Clou dieser ganzen Seite, zu demonstrieren und dafür zu werben, dass wir Männer den in einem gewissen Rahmen eben auch erfüllen können, wie die Frauen, die wir doch darin so sehr bewundern. Dazu gehört eine gewisse Körperpflege, Bewegungsabläufe und Mode- oder Anstandsregeln, so wie es bei weiblicher Kleidung für den Träger bzw. die Trägerin nunmal angebracht und erforderlich ist.

So zu tun, als gäbe es überhaupt keine damit verbundenen Konsequenzen und sich aufzuführen, wie man gerade will und eine unendliche Toleranz von anderen einzuzwingen, finde ich falsch. Von Frauen, wie von Männern. Wenn man als normal angesehen werden möchte, dann sollte man sich auch normal verhalten... also ruhig unkonventionell, aber nicht anstößig. Ich will nicht provoziern durch überteiben, sondern dadurch überzeugen, dass ich Damenmode so tragen kann, wie sie gedacht ist. Wie sie auch eine Frau tragen würde, aber an mich geschmack- und würdevoll angepasst.

So sehe ich das zumindest.
(ehem. SeidenglattER)

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Thomas_
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Thomas_ » So 16. Sep 2018, 00:12

SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
- es ist unpassend Unterwäsche und Dessous in der Öffentlichkeit zur Schau zu tragen, für Frau oder Mann...
Ich denke die Frauen würden damit auf keine größeren Probleme stoßen. Die Männer jedoch schon.
SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
- Trage ich Absatzschuhe, dann ist es unpassend darin zu laufen, wie in Bergsteigerstiefeln...
- Trage ich einen Rock, dann ist es unpassend sich breitbeinig in eine Ecke zu fläzen als hätte ich eine Jogginghose an
- Trage ich dünne Damenstrumpfhosen offen sichtbar, sind lange deutlich sichtbare Männerhaare ein Graus
Hier denke ich, Du gehst allein von Männern in Absatzschuhe, Rock und Damenstrumpfhosen aus.
SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
- und wenn eine Frau sich gerne mal in ein männliches Rockeroutfit schmeißt, wäre es unpassend sich damit wie auf dem Wiener Opernball aufzuführen oder zu bewegen
Zu dieser Äußerung fehlt mir jetzt ein bisschen der Bezug zu den vorherigen Aussagen, denn dort ging es meiner Ansicht nach um Männer in Absatzschuhen, Rock und Damenstrumpfhosen. Jedoch hier um Frauen im Rockeroutfit, welche Absatzschuhe, Rock und Damenstrumpfhosen mit Sicherheit ohne Probleme tragen können.

SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
Frauenkleidung zu tragen erfordert es, mehr als Männerkleidung, einem gewissen ästhetischen Anspruch zu genügen, den ich nicht total ignorieren kann. Egal wer sie trägt.
Es müssen also beide Geschlechter einen Gewissen Anspruch der Damnwäsche entgegenbringen?! Selbst die Frau? Deren diese Wäsche ohnehin zugestanden wird?
SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
Das ist doch gerade der Clou dieser ganzen Seite, zu demonstrieren und dafür zu werben, dass wir Männer den in einem gewissen Rahmen eben auch erfüllen können, wie die Frauen, die wir doch darin so sehr bewundern.
Ja, ich bewundere die Frauen in ihrer wundervollen Wäsche. Ohne Zweifel, sie sehen gut darin aus. Aber mir wiederstrebt es, den Frauen nachzuahmen. Denn das kann ich nicht. Aber ich kann diese Wäsche tragen, eben das Minimum welches mir möglich ist um mich wohl zu fühlen mit der Wäsche des weiblichen Geschlechts.
SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
Dazu gehört eine gewisse Körperpflege, Bewegungsabläufe und Mode- oder Anstandsregeln, so wie es bei weiblicher Kleidung für den Träger bzw. die Trägerin nunmal angebracht und erforderlich ist.
"Anstandsregeln" - Regeln ? Welche Regeln? Jene welche die Werbung suggeriert?
Ich lasse mich schon lange nicht mehr von den Medien beeinflussen. Und erforderlich ist hier schon gar nichts. Ich lasse mich von niemanden auffordern wie ich mich in Damenwäsche zu verhalten habe. Es ist schlicht und einfach Kleidung, wenn auch zugegeben sehr süße und sexy Kleidung. Dennoch erliege ich nicht irgendwelchen Zwängen der Modeindustrie oder lasse mich einschüchtern von irgendwelchen "Dumpfbacken" welche der Meinung sind Damenwäsche ziehen nur Weicheier an.
SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
So zu tun, als gäbe es überhaupt keine damit verbundenen Konsequenzen und sich aufzuführen, wie man gerade will und eine unendliche Toleranz von anderen einzuzwingen, finde ich falsch.
Natürlich ist es unangebracht sich wie die Axt im Walde zu verhalten. Aber eine gewisse Toleranz erwarte ich. Es ist immer ein geben und nehmen. Ich zwinge niemanden meine Meinung und mein Fetisch auf, möchte aber auch das ich so akzeptiert werde.

SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31
.....[] sondern dadurch überzeugen, dass ich Damenmode so tragen kann, wie sie gedacht ist. Wie sie auch eine Frau tragen würde, aber an mich geschmack- und würdevoll angepasst.
Dafür haben wir noch eine menge zu Arbeiten. Und es wird immer Leute geben, welche durch Suggestion und Werbung beeinflusst werden. Das witzige ist, das diejenigen welche am meisten DWT´s kritisieren wahrscheinlich im Kämmerlein ganz anders denken.


Im diesen Sinne SeidenglattER... gute Nacht.. :)
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Gotti
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Gotti » So 16. Sep 2018, 11:32

Also dafür das @SeidenglattER wie wir alle hier mehr oder weniger ausserhalb einer Normalität lebt, stellt der erwähnte User hier sehr enge Normen auf. Als ich diesen Beitrag gelesen habe, habe ich mich erst einmal gefragt wie ich jetzt auf so einen Beitrag reagieren soll. Da stellt ein Mensch Normen auf der sich selbst in einem gewissen Sinne ausserhalb der NORMalität bewegt.

Das ist für mein Empfinden reichlich engstirnig und was mir da sonst noch für Gedanken durch den Kopf gingen das behalte ich aus guten Gründen für mich. Als Mensch der auch aus anderen Gründen ausserhalb der üblichen Normalität lebt, verwahre ich mich stikt gegen Menschen die der Meinung sind hier irgendwelche Normen aufstellen zu wollen. Insoweit kann ich hier @Thomas_ in all seinen Ausführungen komplett beipflichten.

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tightspot
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon tightspot » So 16. Sep 2018, 13:17

SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31

Ich will nicht provoziern durch überteiben, sondern dadurch überzeugen, dass ich Damenmode so tragen kann, wie sie gedacht ist. Wie sie auch eine Frau tragen würde, aber an mich geschmack- und würdevoll angepasst.

So sehe ich das zumindest.
Dieser Ansicht kann ich hundertprozentig zustimmen!

Bine
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Bine » So 16. Sep 2018, 13:31

Gesellschaftliche Normen und Konventionen sind etwas, was das Zusammenleben erleichtert, und damit also grundsätzlich nichts schlechtes. Manche Regeln und Konventionen sind dabei wichtiger und/oder sinnvoller als andere. Hilfsbedürftigen zu helfen soweit es möglich und zumutbar ist gehört zu den wichtigeren, keine Kleidung zu tragen, die überwiegend mit dem anderen Geschlecht assoziiert wird, zu den eher unwichtigeren. Viele Konventionen, gerade die unwichtigeren, sind auch nicht in Stein gemeißelt sondern ändern sich im Laufe der Zeit. Prinzipiell kann jeder für sich entscheiden, welche Konventionen er als sinnvoll und für sich relevant erachtet, zumindest solange sie nicht Gesetzeskraft haben. Dabei gibt es in der Regel einen Abwägungsprozess. Welche Vorteile bringt es mir, diese Konvention über Bord zu werfen, und mit welchen Konsequenzen oder negativen Reaktionen habe ich zu rechnen? Wenn das Ergebnis dieser Abwägung mehr Positives als Negatives beinhaltet, dann wird sie eben gebrochen.

Gerade im Bereich Mode ändert sich vieles. Löcher in der Kleidung waren noch vor wenigen Jahrzehnten verpönt und Zeichen von Armut oder niedrigem sozialen Status. Heute kann man sich als U30 kaum noch mit Jeans ohne Löchern aus dem Haus wagen, ohne schräg angesehen zu werden. Und auch zerrissene Strumpfhosen sind für jüngere Frauen und Mädchen mittlerweile als „Szenekleidung“ akzeptiert.

Warum sollte es mit der Konvention bzgl. Beinbehaarung unter Feinstrümpfen anders sein? Da Frauen in der Regel keine auffällige Beinbehaarung haben, wird wohl kein Trend daraus werden. Aber wer möchte und mit den Reaktionen klarkommt, kann ruhig ein Modestatement damit setzen.

Was nicht heißen soll, dass ich das gern sehen möchte. Im Gegenteil, ich finde das scheußlich. Genauso wie Glanzleggins, Stretchtops oder gar Bauchfreies bei Personen der 100+ Gewichtsklasse. Oder weiße Tennissocken zu Sandalen. Oder schmerbäuchige Rentner in weißen Feinrippunterhemden. Aber ich bin nicht die Modepolizei. Jeder muss sich selber darüber Gedanken machen, wie das bei den anderen Menschen ankommt, und ob man das möchte.
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Thomas_
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Re: Vor- und Nachteile

Beitragvon Thomas_ » So 16. Sep 2018, 14:24

tightspot hat geschrieben:
So 16. Sep 2018, 13:17
SeidenglattER hat geschrieben:
Sa 15. Sep 2018, 21:31

Ich will nicht provoziern durch überteiben, sondern dadurch überzeugen, dass ich Damenmode so tragen kann, wie sie gedacht ist. Wie sie auch eine Frau tragen würde, aber an mich geschmack- und würdevoll angepasst.

So sehe ich das zumindest.
Dieser Ansicht kann ich hundertprozentig zustimmen!
Nagut, gebe mich geschlagen. Nun wäre noch zu klären welcher Typ Frau ich sein darf! Die arrogante Zicke, ein melancholisches schüchternes Mädchen oder ehr die Art unkompliziert und schlagfertig?
Meine Wäsche besteht überwiegend aus Satin besitze Corsagen Pantys und Schlafwäsche.

Bitte um Rat welcher Typ Frau ich sein muss!
Vielen Dank im Voraus. ..
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