GenderUNgerechtigkeit

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berte
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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon berte » Sa 2. Sep 2017, 07:29

Moin Klaus,
google & Co. sollte wirklich sicher ausgesperrt sein. ;)
Das mit den Quotenfrauen sehe ich etwas entspannter. Mit denen hat man in der Regel wenig zu tun ... und ob der Flurschaden, der dort angerichtet wird, nun von Männlein oder Weiblein stammt, ist eh wurscht. - Ansonsten bin ich völlig Deiner Meinung: es ist nicht nachahmenswert und ich (emp)finde es auch als unweiblich.
Schönes Wochenende & lG
Berte

Herbi-ch
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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon Herbi-ch » Di 24. Okt 2017, 22:38

Mich auch mal zum Thema Äussern. Hier geht es ja um die Grundsätzliche Gleichstellung.Die kann aber so gegeben sein wie nicht. Es gibt doch schon Unterschiede in den Genen. Eine Frau ist nun mal Empfänglicher wenn es zum Beispeil um Kindergarten geht. Also Generell um Kinder. Da ist ja Grundsätzlich Frau die Einfühlsamere. Grundsätzlich. Aber müsste dieser Begriff nicht auch mal "Sterben"? Was ist den Grundsätzlich? Heute doch so viel wie alles und nichts. Ein sehr Schwer zu Definierender Begriff. Weil es eben so zimlich alles gibt was es Früher nicht gegeben hat. Ja und wenn ich mir dann Überlege. Schneider. Das Wäre doch eher ein Frauen Beruf. Kleider Nähen. Knöpfe Befestiegen. Sind das nicht die Arbeiten welche unsere Mütter gemacht haben? Und Heute? Oder schon bei Max und Moritz? Da war der Scheider. Nicht die Schneiderin.
Eines aber ist nur Logisch. Kinder kriegen das ist der Frau gegeben.
Warum muss den alles Grundsätzlich sein? Weil eben Kinder kriegen Frauen Sache ist? Trifft doch gerade mal auf dieses Thema zu. Eine Frau kann doch auch im Bau Arbeiten. Frauen in Führungs Positionen, in der Politik, bei der Polizei. Alles Möglich und machbar. Und warum soll Frau für dieselbe Arbeit weniger Geld bekommen? Nur weil sie vielleicht aus dem Erwebs Leben Austritt? Ist denn Frau mit 20-25 schon in einer Hohen Führungs Posiion? Das ist Mann ja auch nicht. Und Frau mit Ü 35 wird kaum mehr Kinder wollen.
Was noch Bleibt ist jetzt das Thema Garderobe. Da ist es doch auch schon mal gegeben. Da hat Frau auf uns Männer einen ganz klaren Vorteil. Leider. Aber wie viel Schuld hat der Mann daran? Ist es nicht der Harte Kerl der sagt. Frauen Fummel Anziehen? Ha du bist ja nicht Normal. Ist weiber Zeug. Ich sage. Männer Hört endlich auf mit dem Kerl sein. Seit Mann und Lasst diejenigen "Schwul" sein welche Frauen Kleider Anziehen wollen. Aber das muss sich erst mal in den Köpfen Leider nicht nur GENERELL von Mann Festsetzen. Und schjon sind wir weider da wo wir jetzt sind.
Wir Drehen uns im Kreis. So Lange bis auch die und der Hinterletzte Einsieht: Es ist alles so Grundsätzlich wie es nicht Grundsätzlich ist. Und wie egal kann es jeder Frau/Mann doch sein was der andere Anzieht. Ohne Vorurteil. Irgend wann vor Langer Zeit hat ja Frau auch Angefangen Hose zu Tragen.
Für mich Braucht es keine Quoten. Für mich braucht es Menschen die Wissen was sie wollen und Tun.

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Klaus Weber
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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon Klaus Weber » Di 24. Okt 2017, 23:03

Sorry Herbi-ch, aber verwende für deinen nächsten Beitrag die Vorschau. Dein Text ist extrem schwer zu lesen, weil massenweise Rechtschreibfehler und fast keine Grammatik vorhanden sind. :roll:

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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon Herbi-ch » Do 26. Okt 2017, 22:50

Geht in Ordnung Klaus. Werde mir da was Einfallen Lassen und auch Versuchen mein Deutsch an zu Passen.

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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon steefi » Sa 11. Nov 2017, 14:05

Das diese Ungerechtigkeit heute für uns noch Bestand hat liegt auch daran, das es geschätzt 80% der Männer schlichtweg egal ist ob sie einen Rock anziehen dürften, das tangiert sie nur peripher. Warum jetzt schon wieder was ändern ? - Nein, ist doch alles gut so.

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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon Klaus » Sa 11. Nov 2017, 15:43

Das Problem ist ja nicht, dass 80 % der Männer keinen Rock anziehen würden. Mich stört das Beharren auf gesellschaftlichen Normen, die leider tief verankert sind. Und daher bein einem Mann in Rock und Strümpfen negative Reaktionen hervorrufen.
Warum sollte ein das schöne Gefühl, Mieder und Nylon zu tragen, nur den Damen vorbehalten bleiben?

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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon berte » Sa 11. Nov 2017, 17:47

@Klaus,
ich spekuliere:
Wenn überhaupt, habe ich negative Reaktionen bei Frauen nur in ganz wenigen Fällen erlebt.
Bei den Männern, die negative Reaktionen zeigten, war die Ursache eine tiefgehende Verunsicherung, denn nach Körpersprache und äusserem Erscheinungsbild versuchten sie, sich selbst "zu erhöhen". So ähnlich wie bei Homophobie, denke ich.
Für einen selbst wird's kritisch, wenn es Auswirkungen auf das Berufsleben hat. Und auch dort sehe ich den Dreh- und Angelpunkt nicht im Beharren auf gesellschaftlichen Normen, sondern in der (inneren, nicht ausgesprochenen) Unsicherheit des Vorgesetzten/Chefs.
Ich gehe nicht en femme zu unseren Kunden, die, da von dort die Kohle kommt, meine "Chefs" sind.
Die "Norm" ist der Busch, hinter dem sich versteckt wird, wenn einem dies oder jenes nicht passt.
Und gerade, wenn es um Sex-Themen geht, haben wir aktuell ja wieder eine Welle der "schnappatmenden Berichterstattung", und wenn wir en femme herumlaufen, ist es ein sexuelles Thema, wor wir Probleme generieren können oder auch nicht - je nach eigenem Verhalten.
LG
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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon tomph » Sa 2. Feb 2019, 07:17

Hm, ich kann das mit der Reaktion von Männern und Frauen nur bedingt bestätigen.

Bei Männern ist es in der Regel schlicht ein oberflächlicher und dummer Reflex, der mindestens die Worte "bist Du jetzt schwul" beinhaltet.
Damit kann ich ja noch umgehen und argumentieren.

Bei Frauen habe ich neben einigen "ja soll er doch machen, warum nicht" aber auch ein paar bitterböse, tiefgehende und verletzende Reaktionen erlebt.

Ausserdem merke ich, dass die Frauen in der Online-Welt und in theoretischen Gesprächen offenbar immer viel toleranter sind, als wenn sie im echten Leben, die dann plötzlich tatsächlich mit so einem Thema konfrontiert werden.

Beispiel: wir führten eine Diskussion mit Bekannten betreffend der eingeschränkten Männergarderobe. Reaktion bei den meisten Frauen war "ja, das ist ungerecht, soll ER doch auch anziehen, was er will" ... dann kam der Nachsatz "so lange es mein Mann nicht macht" ... und wenige Tage später in Frankfurt bei einem Ausflug, als wir tatsächlich einen Mann in Rock und FSH gesehen haben, kam von einer der Damen, die ein paar Tage zuvor noch ach so tolerant war "was ist das denn für einer, bißchen krank ist das schon".

Aber ich stimme zu, wir haben hier ein tief verankertes Problem mit Normen und Weltansichten.
Das führt dazu, dass wir alle unsicher sind, wie wir uns verhalten sollen, weil wir (noch) keine wirklich passenden Schubladen dafür haben und daher ohne zu reflektieren meist direkt die mit der Aufschrift "Schwul", "Transe", "Pervers" rausgezogen werden.

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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon Klaus » Sa 2. Feb 2019, 09:34

Tom, damit triffst du auf den Punkt. Vor längerer Zeit gab es bei RTL oder SAT mal einen Beitrag, wo Männer gefragt wurden, ob sie mal eine Strumpfhose probieren würden. Einige haben das dann gemacht. Frauen wurden dann befragt, wie sie das finden. Die Reaktion zeigte die von dir beschriebene Toleranz. Warum nicht? Sieht nicht schlecht aus, usw.
Als die Damen dann gefragt wurden, wie sie es bei ihren Männern, Freunden finden würden, sah es auf einmal ganz anders aus.
Warum sollte ein das schöne Gefühl, Mieder und Nylon zu tragen, nur den Damen vorbehalten bleiben?

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Re: GenderUNgerechtigkeit

Beitragvon SeidenglattER » Do 7. Feb 2019, 17:16

tomph hat geschrieben:
Sa 2. Feb 2019, 07:17
Beispiel: wir führten eine Diskussion mit Bekannten betreffend der eingeschränkten Männergarderobe. Reaktion bei den meisten Frauen war "ja, das ist ungerecht, soll ER doch auch anziehen, was er will" ... dann kam der Nachsatz "so lange es mein Mann nicht macht" ...
Klaus hat geschrieben: Tom, damit triffst du auf den Punkt. Vor längerer Zeit gab es bei RTL oder SAT mal einen Beitrag, wo Männer gefragt wurden, ob sie mal eine Strumpfhose probieren würden. Einige haben das dann gemacht. Frauen wurden dann befragt, wie sie das finden. Die Reaktion zeigte die von dir beschriebene Toleranz. Warum nicht? Sieht nicht schlecht aus, usw.
Als die Damen dann gefragt wurden, wie sie es bei ihren Männern, Freunden finden würden, sah es auf einmal ganz anders aus.

Hallo lieber Tomph und Klaus,
seid mir nicht böse, aber ihr macht da einen ganz schweren Denkfehler.

Ich habe auch GAR NICHTS dagegen, dass z.B. eine Frau ihr ganzes Leben am liebsten nur noch in Kampfstiefeln und Tarnfleckanzügen rumlaufen möchte. "ABER" bei meiner Frau fände ich es schrecklich und es wäre ein Problem für mich. Bin ich jetzt ein Heuchler oder böse deswegen? Ich kann doch Dinge und Menschen tolerieren, ohne dass ich sie deswegen selber in meinem Leben haben möchte, besonders bei meinem engsten Partner. Das ist nicht Inkonsequenz, sondern das ist MEIN persönlicher Geschmack auf den ich ebenfalls ein recht habe.

LG


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